September 5

Ist der klassische PC-Arbeitsplatz überholt? Die Zukunft der Virtual Desktop Infrastructure (VDI)

Vor den Zeiten von Homeoffice, verschiedenen Endgeräten im Arbeitseinsatz und dem neuen BYOD-Trend (“bring your own device”) arbeitete ein Mitarbeiter an seinem festen PC-Arbeitsplatz. Dabei gleicht nur selten ein Arbeitsplatz dem des Kollegen und auch das Anmelden neuer Benutzer beim Wechsel des Arbeitsplatzes war umständlich. Dafür gibt es eine digitale Lösung: Virtual Desktop Infrastructure – Digitals Arbeiten, egal an welchem Ort.

Eine virtuelle Desktop-Infrastruktur bringt einen grundlegenden Unterschied zum klassischen Standard-PC mit sich. Für einen Mitarbeiter muss kein PC-Arbeitsplatz eingerichtet und gewartet werden, sondern dieser meldet sich mit Login-Daten und Zweifaktor-Authentifizierung an einem virtuellen Arbeitsplatz an und kann auf alle Programme und Daten sofort zugreifen.

Dabei ist die Hardware beim Login nicht mehr ausschlaggebend. Es braucht keinen Hochleistungsrechner, um grafisch anspruchsvolle Programme zu nutzen oder einen extra großen Arbeitsspeicher, um viele Daten gleichzeitig zu verarbeiten. Diese Hardware-Komponenten stehen dem virtuellen Arbeitsplatz rein virtuell zur Verfügung.

Vereinfacht gesagt, könnte man ein VDI-System mit dem Spiegelbild einer realen PC-Leistung vergleichen. Der leistungsfähige VDI-Server überträgt lediglich eine “Live-Übertragung” seiner Rechenleistung auf das Ausspielgerät, an dem sich der Mitarbeiter angemeldet hat und die volle Leistungsfähigkeit nutzen kann.

Vorteile von VDI-Systemen

Der Ort es Arbeitsplatzes und die Ausstattung sind nicht länger ausschlaggebend für die technische Leistungsfähigkeit des Arbeitsplatzes des Mitarbeiters. Dies ermöglicht ortsunabhängiges Arbeiten und die Hardware des Arbeitsplatzes muss nicht mehr mit dem Mitarbeiter mitwandern. Jeder Arbeitsplatz ist mit einem Login bereit, um dort weiterzuarbeiten, wo am Vortrag die Arbeit endete.

Technische Ausstattung eines VDI-Systems

Bei einem VDI-System ist es nicht mehr wichtig, ob Endgeräte bereits älter sind, welche Version des Betriebssystems Sie nutzen und welche Software-Version aufgespielt ist. Über einen zentralen Server, der räumlich von den Arbeitsplätzen losgelöst ist und nur über eine Internetanbindung mit jedem Arbeitsplatz verbunden ist, wird sichergestellt, dass jede Software auf dem aktuellen Stand ist. So hat jeder Mitarbeiter genau die Software, die er für seine Tätigkeit benötigt und kann auf Daten zentral und ortsunabhängig zugreifen. Damit ist auch die Erweiterung um einen zusätzlichen Arbeitsplatz innerhalb weniger Minuten möglich und der Mitarbeiter kann sich über ein Endgerät auf seinen virtuellen Arbeitsplatz einloggen und direkt starten.

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